Ruth Melcer
Ellen Presser
Stephan Schöll (Illustr.)

Ruths Kochbuch
Die wunderbaren Rezepte meiner jüdischen Familie

160 Seiten, 17 x 23 cm
flexibler Einband, mit zahlreichen Illustrationen s/w und farbig.
ISBN 978-3-8369-2095-7
EUR (D) 19.95 | EUR (A) 20.60 | SFr 27.90

Lieferbar




Medienstimmen

»Ein schönes Kochbuch, mehr noch aber ein wunderbares, sehr persönliches Vermächtnis gegen das Vergessen und für das Erinnern. Lesenswert!«
Modern Times Magazin

»Ein hinreißend illustrierter Grenzgang zwischen Kochbuch, Familienbiografie und Geschichtsbuch.«
Börsenblatt

Über das Buch

Lechaim! Aufs Leben!

"Unser Erbe sind die Geschichten, die Anekdoten und die Tradition. Und viele unserer Traditionen sind eng mit dem Essen verknüpft, besonders an Feiertagen. Deshalb habe ich die Rezepte, die mir durch meine Familie überliefert wurden, aufgeschrieben", sagt Ruth Melcer, die aus der polnischen Stadt Tomaszów Mazowiecki stammt, wo bis 1939 etwa 13.000 Juden lebten. Die authentischen Familienrezepte in diesem Buch sind mit Erinnerungen und Geschichten verwoben, die Ellen Presser in Kooperation mit Ruth Melcer verfasst hat. Neben wohlschmeckenden Rezepten wie gehackter Leber, Hühnersuppe, Kalbsbrust und Blaubeertaschen erfährt der Leser Wichtiges u¨ber die jüdische Kultur und die jüdischen Bräuche. Stimmungsvolle Illustrationen und Familienfotos beschwören eine vergangene Welt, in der Eines zum Glück überdauert hat: wunderbares Essen!

Autoren / Künstler

Ruth Melcer, geborene Cukierman, lebte von 1935 bis 1942 in ihrer Geburtsstadt Tomaszów Mazowiecki in  Polen. Als Kind kam sie ins Arbeitslager Blizyn und 1944 nach Auschwitz-Birkenau. 1946 verließ der verbliebene Rest der Familie Polen, ihre Eltern ließen sich in München nieder, wo Ruth das jüdische Gymnasium besuchte. Nach zwei Jahren Aufenthalt in Israel 1955 Rückkehr nach München. Kochen lernte sie erst nach ihrer Heirat 1959 mit Josef Melcer. Die Mutter von drei Kindern lebte und arbeitete von 1959 bis 1990 in Augsburg. Seit 1991 lebt sie in München.


Ellen Presser, 1954 in München geboren als Tochter polnisch-jüdischer Displaced Persons. Wuchs in einem traditionellen jüdischen Elternhaus auf und fühlt sich deshalb im Melcer’schen Haus mit seinen Gerichtenund Geschichten so heimisch. Seit 1983 leitet sie das Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde inMünchen. Sie liebt Cartoons, Krimis und gute Küche.


Stephan Schöll, 1971 geboren, lebte bis zu seinem sechsten Lebensjahr in Afrika. Die Familie zog anschließend nach Nürnberg. Im Alter von siebzehn Jahren folgte er seinen Eltern nach Papua-Neuguinea, wo der Vater für den deutschen Entwicklungsdienst tätig war. Danach zog es Stephan Schöll nach Brisbane in Australien, wo er sein Abitur absolvierte. Danach ging es nach Sydney, dort machte er seinen Bachelor in Grafikdesign. Seither widmet er seine Leidenschaft der Gestaltung von Corporate Identities, Imagebroschüren, Papeterie-Artikeln und Büchern. Er lebt mit Frau und Kind in München. 

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