Wir sind begeistert von den kreativen und vielfältigen Einreichungen zu unserem Ideenwettbewerb "Sprachbildung mit Wimmelbüchern"!

Ob in der Sprachbildung im Kindergarten, beim ersten Schreiben und Erzählen in der Grundschule oder im Daz-Unterricht - die Wimmelbücher von Rotraut Susanne kommen überall zum Einsatz. Die Gewinner-Ideen unseres Wettbewerbs stellen wir allen Interessierten hier auf der Website (oder als PDF zum Download) in Kurzform vor.

Tast-, Bewegungs- und Fingerspiel

Tastspiel: Welche Gegenstände finden sich im Wimmelbuch einer Jahreszeit? Diese werden gesammelt und unter einem Tuch versteckt. Ein Kind darf den Gegenstand unter dem Buch ertasten und beschreiben. Die anderen Kinder raten und suchen den jeweiligen Gegenstand danach im Wimmelbuch.

Für jüngere Kindern wird eine Bewegungslandschaft aufgebaut und bunte Federn von Niko versteckt. Die Kinder suchen die Federn und berichten – unter Einübung der richtigen Präpositionen – wo sie die Federn gefunden haben (im Reifen, vorm Kasten...).

Mit einem Fingerspiel lernen die jüngeren Kinder einige Bewohner Wimmlingens kennen. Der Wurzelkindergarten Oberschlierbach hat uns sein beliebtes Fingerspiel hier zur Verfügung gestellt: Fingerspiel (PDF).

Ideen von: P. Röck, Wurzelkindergarten Oberschlierbach/Österreich 

Sprechblasen als Dialogimpulse

Neben den Wimmelplakaten (bzw. Wimmelbüchern) hängen gesprächsanregende Fragen in Sprechblasen, um Erzieher*innen, Praktikannt*innen, FSJ-ler und Eltern Impulse für den Dialog und das gemeinsame Betrachten zu geben. Auch die Wimmlinger Leselupe animiert spielerisch zum genauen Hinschauen.

Idee von: M. Baumann, Kita Mariae Heimsuchung, Mainz-Laubenheim

Fühlen, Hören, Sehen – ein Ratespiel für alle Sinne

Mit einem Passepartout wird eine Bildstelle eingerahmt und das Kind sucht sich aus diesem Bildausschnitt einen Gegenstand bzw. eine Person aus. Den Anfangsbuchstaben dafür schreibt es einem anderen Kind auf den Rücken oder in die Handfläche.

Das andere Kind darf den Buchstaben erfühlen und dann raten, was das andere Kind sich ausgesucht hat.

Alternativ (oder zusätzlich) können auch die Silbenbögen des Wortes geklatscht werden, um einen Hinweis auf das Wort zu geben.

Idee von: Kerstin Daubitzer, Stadtbücherei Bärnau

Erzähltüte

Zu jeder Jahresszeit wird eine Erzähltüte (aus dem laminierten Covermotiv des jeweiligen Jahreszeiten-Wimmelbuches) gebastelt. Außerdem braucht es noch Wimmelfiguren (hier zum Download: Wimmelfiguren als PDF ), die idealerweise ebenfalls laminiert und in die Erzähltüte gesteckt werden.
Die Kinder ziehen verdeckt einen Bewohner aus der Tüte und erzählen die Geschichte dieser Figur.

Idee von: J. Wolz und A. Hereth, Kath. Kindergarten St. Nikolaus Geldersheim

Das angeleitete Schreiben im Deutschunterrricht

Die Schüler suchen sich mithilfe der Leselupe eine Situation auf dem Wimmelbild aus und überlegen, was sie sehen und wie die Geschichte weitergehen könnte. Der/die Lehrerrin gibt den Kindern nun Hilfestellungen zum Schreiben einer Geschichte, indem sie sich an den W-Fragen orientieren und zunächst passende Wörter (Nomen, Verben, Adjektive) notieren, bevor die Geschichte ausformuliert wird. Mit Niko (als Handpuppe oder auch hier selbstgebastelt: ) präsentieren die Kinder zu zweit ihre Geschichte vor der Klasse.
Erklärvideo : https://youtu.be/7FoD-btdkp4

Idee, Bilder und Video von: K. Bischoff, Falkenbergschule, Flensburg

Vor, hinter, unter, auf – Präpositionen lernen mit dem Wimmelhaus

Die Geschichte von Papagei Niko, wie er au seinem Käfig entwischt, wird in „Das Wimmlinger Geschichtenbuch“ erzählt. Aber auch im Herbst-Wimmelbuch kann man Niko suchen und dabei unter Einübung der Präpositionen beschreiben, wo sich der Papagei versteckt (auf dem Dach, im Baum, hinter den Fensterläden…).
In einem zweiten Schritt können die Kinder ihr eigenes Wohnhaus ausmalen (eine Malvorlage gibt es hier: PDF Wohnhaus) und beschreiben, wo die Tiere Niko, Struppi,  Lenzo, Monika und Mingus sich im Haus verkrochen haben.

Idee von B. Bendig, Grundschule St. Bernhardt, Esslingen am Neckar

Wörterdetektive - Schreibübung zur Wortschatzerweiterung

Die Kinder picken sich einzelne Wörter heraus und schreiben diese zunächst mit dem Bleistift. Nach Korrektur (durch Lehrer/in oder Wörterbuch) wird das Wort nachgeschrieben. Im Kreis werden alle neuen Wörter vorgestellt und die Gegenstände im Bild gesucht. Später kann das Spiel um Tätigkeiten oder Eigenschaften erweitert werden.

Idee von: A. Wittenberg, Sperberschule Nürnberg

Wimmelbücher im DaZ- und DfF-Unterricht

Beim Recall-Spiel sagt die Lehrperson einen Satz, der eine Situation im Wimmelbuch beschreibt. Die Schüler*innen beurteilen, ob der Satz richtig oder falsch ist. Sie begründen ihre Vermutung und wiederholen das letzte Wort (oder die letzten zwei) des gesagten Satzes.

Arbeitsblatt zum Winter-Wimmelbuch (Bauernhof-Seite) als Beispiel:
PDF Recall-Spiel

Um lokale Präpositionen zu üben, werden im Wimmelbuch Dinge gesucht und unter Verwendung der lokalen Präpositionen formuliert, wo sich diese befinden. Dabei können auch die Hinhör-CDs  zum Einsatz kommen. Die Kinder hören eine Sequenz von der CD und zeigen auf die entsprechende Bildstelle, um die es gerade geht.

Arbeitsblatt zum Winter-Wimmelbuch (Bauernhof-Seite) als Beispiel:
PDF Präpositionen

Ideen und Arbeitsblätter von: B. Gsteiger, Schule Zentrum, Oberkirch in der Schweiz

 

Eine Wimmel-Landschaft für die Kita

Für eine eigene Wimmellandschaft braucht es vor allem Pappe, Farben und Wimmelfiguren (Download: Druckvorlage Ausmalfiguren als PDF). Die Figuren wurden ausgemalt, laminiert und auf Knetkugeln gesteckt, so dass die Kinder sie in Wimmmlingen bewegen und Dialoge führen können. Je nach Jahreszeit wird Wimmlingen mit Blumen geschmückt, mit Schnee (Watte) bedeckt oder mit trockenen Herbstblättern bestreut – so, wie die Kinder es in den Jahreszeiten-Wimmelbüchern sehen. 

Idee von: V. Schmidt, Kita Spiel & Spaß, Lübbenau/Spreewald 

Ratespiele für Kindergruppen

Wer findet mein Zimmer?

Die Zimmer des Wimmlinger Wohnhauseses werden als Karten in einen Beutel gesteckt, dann zieht das erste Kind/Team verdeckt eine Karte und beschreibt, was in dem Zimmer zu sehen ist. Das andere Kind/Team sucht das entsprechende Zimmer und erhält die Karte, wenn es das richtige Zimmer gefunden hat.
Mögliche Weiterführung des Spiels: So wie bei „Ich packe meinen Koffer“ werden aufeinander aufbauend die verschiedenen Gegenstände eines Zimmers benannt, also „In meinem Zimmer ist ein Bett.“, „In meinem Zimmer ist ein Bett und eine Katze.“ usw.

Spiel: Wer bin ich?

Personen und Tiere aus Wimmlingen (Download: Druckvorlage Wimmlinger als PDF) werden mit einer Büroklammer an einem Stirnband aus Tonkarton befestigt. Und schon kann das Kind, welches gerade das Stirnband trägt, Fragen zu seiner Wimmlinger Figur stellen, die nur mit Ja oder Nein zu beantworten sind.
Variante: Mit dem aufgeschlagenen Wimmelbuch kann man das Spiel natürlich auch andersherum spielen, d.h. die anderen Kinder geben nacheinander solange Tipps, bis das Kind die Person/das Tier auf der Seite findet. Danach schauen alle gemeinsam, was diese Person/dieses Tier auf den folgenden Seiten noch alles erlebt. 

Ideen von: G. Buchholz, Kita Lindenhof, Bremen

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