Linde Hagerup
Gabriele Haefs (Übers.)
Felicitas Horstschäfer (Illustr.)

Ein Bruder zu viel


144 Seiten, 16 x 21,5 cm, ab 9 Jahren
gebunden
ISBN 978-3-8369-5678-9
EUR (D) 14.95 | EUR (A) 15.40 | SFr 19.90

Lieferbar




Medienstimmen

»Linde Hagerup erzählt feinfühlig und fernab von allen Klischees von familiärer Dynamik, kindlicher Identitätssuche und dem gelingenden Versuch, das liebevolle Miteinander unter veränderten Bedingungen wiederherzustellen.«
Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis, Empfehlungsliste

»Linde Hagerup hat einen fein gesponnenen psychologischen Kinderroman in knappen, sensiblen Worten verfasst, der durch die in kräftigem Blau und Gelb gehaltenen Scherenschnitte von Felicitas Horstschäfer eine besonders emotionale Tiefe erhält. Gabriele Haefs' hervorragende Übersetzung dieser tiefgründigen Verwandlungsgeschichte lässt viele Fragen offen und regt so zum gemeinsamen Nachdenken an.«
Deutscher Jugendliteraturpreis/Nominierung, Jurybegründung

»Da sitzt jedes Wort genauso wie die ebenso reduzierten, dennoch anrührend schönen Illustrationen von Felicitas Horstschäfer. Jana Kühn, BÜCHER magazin«
BÜCHER magazin

»Behutsam entwickelt die Schriftstellerin zwischen den Zeilen eine hintergründige und bewegende Erzählung. «
Eva-Christina Meier, taz

»Mit einfachsten Begriffen, poetisch raffiniert, schildert Hagerup die alltäglichen Spannungen um den kleinen Bruder … Mit Gelb und Blau in Echtfarbendruck formen Schrift und Bilder ein harmonisches, doch grafisch ungewöhnliches Buch. «
Hans ten Doornkaat, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag

»Man will sie ständig umarmen, diese Sara, so nah geht einem ihr Ringen mit sich selbst. «
Barbara Weitzel, Berliner Zeitung

»Glänzend geschrieben. Ein Buch zum Lachen, Weinen und Nachdenken. Sehr künstlerisch gestaltet und illustriert. Perfekt. «
Katharina Mahrenholtz, NDR

»Eine poetische, leise Erzählung.«
Roswitha Budeus-Budde, Süddeutsche Zeitung

»Meisterhaft baut Linde Hagerup ihre Geschichte um Sara auf. Man denkt und leidet mit der 9-jährigen mit, versteht ihre Gefühle und kommt so ihrer Not sehr nah. Nichts gerät ihr zum Klischee … Eine wunderbare Familien-Geschichte. Eine, die zu Herzen geht und die davon erzählt, dass auch bei besten Absichten vieles schief gehen kann, denn auch Mütter und Väter sind fehlbar.«
Kim Kindermann, Deutschlandfunk Kultur

Über das Buch

Sara ist plötzlich große Schwester, denn der kleine Steinar hat seine Mutter verloren und zieht bei ihnen ein. Schlimmer noch - Sara soll sich ihr Zimmer mit ihm teilen, dabei findet sie Steinar einfach nur blöd. Alle haben riesiges Mitleid mit Steinar, aber was ist mit Sara? Sie kann einfach nicht die große Schwester sein, die sie gerne wäre. Da kommt ihr eine Idee, die alles verändert ... Und am nächsten Morgen ist es nicht Sara, sondern Alfred, der den Frühstückstisch deckt.

Poetisch, eindringlich und berührend erzählt Linde Hagerup davon, wie es für ein Kind ist, wenn auf einmal alles anders ist.

Autoren / Künstler

Linde Hagerup, geb. 1968, kommt aus einer Familie, in der fast alle Autoren wurden. Als eine der jüngsten Studentinnen begann sie mit siebzehn ein Studium an der Schreibakademie in Bergen. Sie hat seitdem mehrere Romane für Erwachsene geschrieben, Éin Bruder zu viel ist ihr erster Roman für Kinder.

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